Wallbox für zu Hause.

  • Für die Neu-E-Autofahrer empfehle ich dringend, dass Ihr Euch in zwei bis drei ruhigen Stunden mit einem Block und Bleistift hinsetzt und folgendes mal überlegt:


    Die Zahlen sind zum einfachen rechnen jeweils aufgerundet!


    - Eine ungefähre jährliche Fahrleistung ( bei mir ca. 6 000 km/a oder 500 km/Monat)

    - bei ca 18 kWh/100 km sind das 60 x 18 kwh = 1098 kWh oder 1100 kWh gerundet.

    - kostet bei -, 35€/kWh dann 385€/a oder 32,-€/Monat reine Stromkosten zu hause.


    Jetzt ist die Frage, ob sich eine Investition für eine Wallbox von 1 200,-€ bis durchaus über 2 500,-€ gegenüber dem Auswärtsladen mit Abo überhaupt rechnen.


    Ich gestehe, dass ich in der Euphorie meine Wallbox gekauftt habe, aber nach der Abschätzung oben würde ich sie am liebsten wieder abgeben.


    Mit dem "Notlader" des Epiq 55 mit 2,3 Kw könnte ich eine 10% - 80%-Ladung ( 36,5 kWh) innerhalb ungefähr 16 h durchführen. Abends um 18:00 mit 10% angestöpselt hat er gegen 07:00 morgens schon wieder fast 70% im Akku. Braucht es da echt eine Wallbox?


    Natürlich gibt es Leute, die deutlich mehr fahren als ich und schnellere Ladezeiten brauchen. Aber für mich....? und für etliche andere Epiq-Fahrer ...? Wenn alle Stricke reissen, wird öffentlich an der Schnellladestation binnen 23 min oder an 11kW-Stationen etwas langsamer geladen.


    Aber zu Eurer Beruhigung: ich ziehe das Projekt "Wallbox" jetzt durch, auch wenn es nicht optimal ist

    Grüssle aus dem Schwabenländle


    Bernhard


    -Epiq 55 Essence - Jasper-Rot Metallic - 18"-Leichtmetallfelgen Saola Schwarz glanzgedreht- Licht und Sicht- AHK- AP "Premium"- Wärmepumpe