Guten Tag Jogi,
vielleicht sollte ich Dir mal diesen Beitrag und nachfolgende empfehlen: RE: Wallbox für zu Hause.
Man kann auch sehr gut ohne eine Wallbox auskommen, denn für die Investition in die Wallbox kann man lange extern laden. Wenn man es nicht jeden Tag eilig hat mit laden, kann es auch Sinn machen, einfach eine stärker belastbare (schon 16 A Dauerstrom reichen!) Leitung vom Zählerschrank zum Parkplatz verlegen zu lassen und ohne den ganzen Dimmungs-Firlefanz zu leben. Mit 16A Dauerstrrom kann man schon mit 3,6 kW laden und so in gut 10h von 10% auf 80% nachladen. wenn man abends um 19:00 heimkommt reicht das locker bis 7:00 am anderen Morgen zur Arbeit.
Just my 2cent. 
Ach ja: meine Wallbox wäre zu haben. (Ist kurz in den Beiträgen erwähnt.)
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Moin rascher_barni,
vielen Dank für Deine Info, zeigt es doch, dass dieses Forum gelebt wird, so dass sich alle die für sie selbst interessanten Beiträge herausziehen können. Und JA, die von Dir beschriebene Lösung ist wirklich sehr interessant und wurde mir auch schon im Beratungs- / Verkaufsgespräch vom Autohausverkäufer erläutert. Da ich noch ganz m Anfang meiner Recherche stehe, bleibt diese Möglichkeit im Hinterkopf.
Für mich als Betreiber einer PV-Anlage inkl. Batteriespeicher gibt aber, noch andere wichtige Aspekte für eine auf meine persönliche Situation zugeschnittene Lösung zu bedenken. Momentan möchte ich die wichtigsten hier nur kurz nennen. Eine genaue, insbesondere wirtschaftliche Analyse werde ich mir in den nächsten Wochen erarbeiten und dann auch hier posten. Zu bedenken sind für mich u.a. folgende Punkte:
- In den Monaten von Mai bis September liefert meine PV so viel überschüssigen Strom, dass ich locker darüber mein Auto betanken kann. Dann kostet mich das 8,1 Cent pro KWh, nämlich den Preis für den nicht verkauften Strom.
- In den Monaten März, April und Oktober funktioniert dies nur an ca. 1/3 der Tage. Dann muss ich schauen, dass ich möglichst an den guten Tagen meinen Stromer betanke.
- In den Monaten November bis Februar muss ich wohl oder übel über meinen Haustarif tanken. Dieser liegt aktuell bei 32Cent (unberücksichtigt lasse ich mal die Zählergrundgebühr, weil ich diese ja sowieso zahlen muss, egal ob ich einen Stromer fahre oder nicht)
==> Die Erzeugerwerte meiner Anlage kenne ich seit über 2 Jahren. Das Risiko eines sehr schlechten Sonnenjahres bleibt natürlich bestehen, so dass die Werte nicht die kommenden Jahre vorhersagen können. Das Thema Erderwärmung einhergehend mit dem Klimawandel möchte ich hier nicht diskutieren.
- Der Anschluss meines Stromers darf nicht den Batteriespeicher für den täglichen Strombedarf im Haus leerlutschen. D.h. der zusätzliche Stromverbraucher (Auto) muss ins Strommanagement "intelligent" integriert werden.
- Das Fahrzeug soll zukünftig als 2. Batteriespeicher in das Strommanagement integriert werden. Sollte einmal das öffentliche Stromnetz ausfallen, könnte ich zukünftig bei geladenem Auto bis zu 6 Tage autark mit Strom versorgt sein. Heute reicht es nur für 1 Tag.
- Für die zuvor genannte Funktion muss das Auto mit seiner Batterie V2L-fähig sein (vehicle to load) .
Es gibt für mich also eine Menge Aspekte zu bedenken und aktuell glaube ich, dies mit einer Wallbox am besten abbilden zu können. Zudem besitzt das Management meiner PV-/Batterie-Anlage eine Funktion zur Unterstützung der zuvor genannten Funktionen, so dass ich keinen zweiten Stromzähler benötige, was ja sonst auch die Kostenbilanz negativ beeinflussen würde.
Naja, wie gesagt, ich befinde mich noch ganz am Anfang . Betonen möchte ich, dass jeder selbst das auf ihn persönlich am besten zugeschnittene Lösung schauen sollte. Wenn meine und Eure Posts anderen eine Anregung sein können, freut es mich.
Grüße aus dem Norden
Jogi