Ladeverluste sind kein AlleinstellungsMerkmal von Ladeziegeln.
Die Verluste hängen an der Qualität der internen Schaltung und Komponenten, dies kann in beiden Fällen besser oder schlechter sein.
Vorausgesetzt Du meinst mit der Qualität der internen Schaltung die Wallbox bzw. Ladeziegel:
In diesen ist eigentlich keine (verlustbehaftete) Leistungselektronik verbaut - die Verluste beschränken sich auf Leitungswiderstände der Verdrahtung und Übergangswiderstände der ggf. vorhandenen Phasenumschaltung.
Das Problem mit dem Ladeziegel ist, dass die Grundlast des Autos bei der geringen Ladeleistung prozentual einfach viel mehr ins Gewicht fällt.
Vorsicht - KI:
Warum das die Effizienz bei geringer Ladeleistung massiv verschlechtert
Da dieser Eigenverbrauch des Autos eine konstante Leistung ist (je nach Fahrzeugmodell ca. 100 bis 500 Watt, bei manchen Modellen wie älteren Teslas oder Fahrzeugen mit sehr aufwendiger Elektronik sogar bis zu 800 Watt), schlägt er bei der Gesamteffizienz extrem zu Buche, wenn man die Ladeleistung der Wallbox reduziert.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das Problem:
| 3-phasig mit 11 kW | 300 Watt | ca. 2,7 % |
| 3-phasig mit 4,1 kW (min. bei 3 Phasen) | 300 Watt | ca. 7,3 % |
| 1-phasig mit 1,4 kW (min. bei PV-Überschuss) | 300 Watt | ca. 21,4 % |